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Sportmedizin - Verletzungsgefahren


Verletzungsgefahren beim Sport

Verletzungsgefahren beim Sport
- Knorpelschäden-

Knorpelschäden sind auch nach leichteren Sportverletzungen möglich, weswegen technisch anspruchsvolle Sportarten, die hohe Gelenkbelastungen erzeugen können wie z.B. alpines Skifahren oder Fußballspielen sowohl beim Koordinations- als auch beim Konditionstraining eine besondere Sorgfalt erfordern.
Bereits geringe Knorpelschäden - häufig betroffen sind die Kniegelenke-  könnnen ohne konsequente Behandlung (d.h. vor allem Entlastung des Knorpels über bis zu 6 Wochen!) zu einer weiteren Zerstörung des bisher noch nicht geschädigten Knorpels führen. Dies geschieht dadurch, daß aus den durch ein möglicherweise auch geringes Trauma (Verletzung) geschädigten Knorpelzellen Substanzen austreten, welche gesundes Knorpelgewebe weiter schädigen.

Der gesunde Knorpel zeigt eine große Belastbarkeit auch bei extremer sportlicher Belastung. Durch physiologische Vorgänge fördert Sport sogar den Erhalt des Knorpelgewebes vorausgesetzt, wie gesagt, es ist nicht beschädigt.
Eine Verletzungsgefahr ist natürlich bei Ungeübten oder wenig Trainierten größer (z.B. bei Skifahrern, welche pro Saison nur 1-2 Mal Möglichkeiten zum Skifahren haben). Alpines Skifahren z.B. erzeugt auf der Kniegelenksfäche des Ungeübten etwa die 10fache Körpergewichtsbelastung, beim Geübten beträgt der Faktor 3,5. Um bei diesem Beispiel zu bleiben lohnt es sich außerhalb der Saison außer der üblichen Skigymnastik frühzeitig ein zielgerichtetes Training, welches außer Kraft auch das wichtige Koordinationsverhalten übt. In den Sommermonaten bietet sich hier, gleichzeitig gelenkschonend, das Inline-Skating an. Ab Herbst ist dann Schlittschuhlaufen ein fast überall durchzuführendes sinnvolles und spielerisches Vorbereitungstraining.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass insbesondere fehlendes Training mit dadurch deutlicher erhöhter Verletzungsgefahr bei bestimmten Sportarten zu Knorpelschäden mit langfristigen Folgen führen kann. So stellt die Framingham-Studie, welche das Risiko der Arthroseentwicklung über einen längeren Zeitraum beobachtete fest, dass weder Sport auf hohem Niveau noch Übergewicht beim  gesunden  Knorpel ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Knorpelschäden darstellt.
 
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Stand 13.08.2009 webmaster
Dr. med Peter Kienzle, Facharzt für Allgemeinmedizin - Akupunktur, Homöopathie, Naturheilverfahren, Sportmedizin, Am Tannenhof 2, D-78464 Konstanz, Tel. +49 (0)7531 56789, Fax: +49 (0)7531 958813. www.drkienzle.de

siehe auch:

Therapie - Sportmedizin

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