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Gelsemium
Bei Fieber durch Unterkühlung (Reaktion oft erst Tage danach).
Das Fieber steigt langsam bis max. 38 Grad Celsius, ist mild und dauert
3 - 8 Tage. Höhepunkt zwischen 16.00 und 17.00 Uhr. Symptome:
- Kopfschmerz („Kopfgrippe")
- dumpfes Gefühl
- Frösteln
- Fehlender Durst
- Starke Müdigkeit mit Teilnahmslosigkeit und Zittern
Eupatorium
Bei Fieber durch Kälte Periodisches Auftreten, mildes Fieber
dauert 3 - 7 Tage. Höhepunkt zwischen 7.00 und 9.00 Uhr
morgens.
Symptome:
- Typisches Grippegefühl, Muskel- und Knochenschmerzen
(Zerschlagenheitsgefühl, wie zerbrochen im ganzen
Körper - tiefgreifender, heftiger Schmerz, als ob
er im Knochen säße).
- Starker Kurst auf kaltes Wasser.
- Verschlimmerung durch Kleiderdruck.
- Nasennebenhöhlen und Bronchien sind mitbetroffen.
Pulsatilla
Das Kind ist sehr weinerlich, will, daß die Mutter immer
dableibt. Es stöhnt und wimmert, will nicht reden.
Symptome:
- Schnell wechselnder Zustand - einmal weinerlich, einmal teilnahmslos.
- Durstlos auch im Hitzestadium.
- Kann keine äußere Wärme, kein Zudecken
vertragen.
- Leckt sich häufig die Lippen.
- Angeschwollene Venen.
Homöopathisches
(Komplex) Fieberzäpfchen: Viburcol, welches sehr
bewährt ist.
Dosierung der o.g. Fiebermittel
und Homöopathischen Mittel
D6 - D12 Akutdosierung
In der homöopathischen Hausapotheke ist es ausreichend die
Mittel in D6 oder D12 vorrätig zu haben.
Bei
Hochpotenzen ab D 30 oder C 30 muß die Mittelwahl genau
stimmen! D6 oder D12 anfangs stündlich später bei
Abklingen der Symptome in längeren Zeitabständen 5
Globuli oder 1 Tablette lutschen oder 5 Tropfen in Wasser
aufgelöst geben.
Wegen des relativ hohen Alkoholgehaltes Tropfen Kindern nicht pur
geben, sondern 5 Tropfen in eine Tasse lauwarmes Wasser (Alkohol
verfliegt) und von dieser Mischung jeweils ein Teelöffel
geben.
Bei Besserung seltenere Gaben Wenn die Symptome besser werden,
homöopathische Mittel seltener geben, d.h., dann in 2-3
stündlichem Abstand.
Ab dem zweiten Tag nur noch 3 x tgl. geben, wenn das gleiche Mittel
noch paßt. Öfter muß u. U.
während einer Krankheit je nach Symptomatik und Verlauf das
homöopathische Mittel auch gewechselt werden.
Vorsicht mit Hochpotenzen!
Hochpotenzen können, wenn Sie zu oft genommen werden, zur
Verschlimmerung der Symptome führen! (sog.
Arzneimittelprüfung). Dies hängt mit der Wirkweise
der homöopathischen Mittel zusammen. Homöopathie
heilt mit „Ähnlichem", d.h. nimmt ein Gesunder ein
bestimmtes homöopathisches Mittel, so bekommt er Symptome der
Krankheit, die mit dem entsprechen Mittel erfolgreich geheilt werden
können.
Potenzieren
Durch die besondere Herstellung der homöopathischen Mittel,
das Potenzieren (Kraftentfaltung), gewinnt die Arznei ihre spezifische
Wirkung.
Beim Potenzieren wird 1 Tropfen der Urtinktur (sie kann aus dem
Mineral, dem Pflanzen- und dem Tierreich stammen oder von chemischen
Stoffen oder Bakterien, Viren und Pilzen) mit 9 Tropfen Alkohol
gemischt und verschüttelt. .Dadurch entsteht die
Potenzierungsstufe D1. 1 Tropfen D1 mit 9 Tropfen Alkohol gemischt und
10 mal verschüttelt ergibt D2, usw. „D" hinter dem
Arzneinamen steht für die Verdünnung 1:10, die
Potenzbezeichnung „C" steht für die
Verdünnung 1:100, „LM"- oder „Q"-Potenzen
werden im Verhältnis 1:50.000 verdünnt.
Energieübertragung
Durch den Potenzierungsvorgang, verdünnen und
verschütteln, werden energetische Informationen, in die
Trägersubstanz wie Alkohol, Wasser u.a, übertragen.
Diese Informationen gehen über die rein stofflichen, chemisch
und physikalisch mit den heutigen Verfahren nachweisbaren Substanzen
hinaus. Frequenzmodelle, die auf körpereigene Schwingungen
Einfluß haben werden diskutiert.
Konstitutionstherapie
Man unterscheidet die Therapie von akuten Erkrankungen von der
sogenannten „Konstitutionstherapie" mit
homöopathischen Mitteln (hier meist Hochpotenzen), bei der
ererbte oder erworbene Krankheitsneigung oder Organschwächen
als genetische Defekte therapiert werden können
(siehe auch Miasmenlehre).
Bei
der Anwendug homöopathischer Mittel sollen gleichzeitig keine
menthol- oder kampferhaltigen Salben zum Einreiben von Brust und
Rücken benutzt werden. Dadurch kann die Wirkung von
homöopathischen Mitteln blockiert werden.
Homöopathische Mittel sollen in der Regel vor dem Essen
eingenommen werden. Da die Mittel über die Mundschleimhaut
aufgenommen werden soll dies auch nicht nach dem Zähneputzen
geschehen. Homöopathische Mittel sollen auf
Plastiklöffel oder Holzlöffel verabreicht werden,
nicht mit einem Metall-Löffel.
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